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Nein zum Krieg gegen Libyen

Es fallen wieder Bomben für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. Einige NATO- und EU-Staaten haben eine neue Front eröffnet, diesmal gegen Libyen. Gleichzeitig marschiert Saudi-Arabien in Bahrain ein, um die dortige diktatorische Herrscherfamilie zu retten und die Aufständischen niederzuschlagen – das interessiert aber keinen, die deutsche Presse schon gar nicht..., weil Bahrain (als auch Saudi-Arabien) gefügige Handelspartner sind. Da sind Menschenrechte dann auch ganz schnell wieder egal.

Worum geht es also in Libyen wirklich? Es geht wie immer um Profite für die Banken und Konzerne, Macht und geostrategische Interessen, wie schon im Irak, wie schon in Afghanistan. Zum Einen besitzt Libyen große Öl- und Gasvorkommen, hier winken also für Total (Frankreich), Eni (Italien), Repsol (Spanien) und zukünftig gar auch andere Ölkonzerne fette Profite. Zum Anderen scheint in der Region nichts mehr sicher zu sein. Nach den Revolutionen in Ägypten und Tunesien möchte der Westen nun endlich seinen Einfluss sichern, das heißt eine ihm genehme Regierung unter seinem Diktat einsetzen. 

Der Krieg wird also keinerlei Fortschritt für die libysche Bevölkerung bringen. Das Land wird danach zerstört und wirtschaftlich am Boden sein. Die Folgen sind Hunger und Armut statt Menschenrechte, Demokratie und Freiheit – wie auch im Irak, wie auch in Afghanistan.


Ein Krieg ist nicht das geeignete Mittel, die Gewaltherrschaft Gaddafis zu beenden!

Deshalb:
Nein zum imperialistischen Krieg im Interesse der Banken und Konzerne!
Kein Blut für Öl – Nein zum Krieg gegen Libyen!

Wir fordern:


・ Deutschland muss sich aktiv gegen den Krieg in Libyen aussprechen, d.h.: Keine deutsche Beteiligung an AWACS-Einsätzen!


Keine Nutzung von Militärbasen und Kommandostrukturen (z.B. US African Command, Stuttgart) in Deutschland!


・ Sofortige Beendigung aller deutschen Auslandseinsätze!


・ Deutschland raus aus der NATO! Stoppt das Kriegsbündnis der "Willigen"!

Kommt zur Demonstration gegen den Krieg in Libyen am 01.04. um 18 Uhr am Kieler Hauptbahnhof!
Es rufen auf: DFG/VK, SDAJ, solid, DKP. Veranstalter: Bündnis gegen den Libyen Krieg