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Pressemitteilung:

Albig nimmt bezahlten Wahlkampfurlaub

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE setzt der dreiste Urlaub des Oberbürgermeisters Albig zu Wahlkampfzwecken seiner bisher schon bekannten Selbstherrlichkeit die Krone auf.

 

„Man staunt nur noch, wenn man sieht mit welcher Dreistigkeit sich Torsten Albig seinen Wahlkampf von den Kielerinnen und Kielern bezahlen lässt. Jeder normale Beamte hätte sich zu diesem Zwecke unentgeltlich freistellen lassen. Torsten Albig nimmt stattdessen bezahlten Jahresurlaub, der durch angebliches Gewohnheitsrecht von dem SPD-Genossen Ralph Müller-Beck als Vorsitzenden des Hauptausschusses abgesegnet wurde. Das ist die Selbstbedienungsmentalität der SPD. Am besten wir hängen ein ‚Außer Betrieb‘ Schild an die Rathaustür und richten hier die SPD-Wahlkampfzentrale ein.“, so der Fraktionsvorsitzende Florian Jansen. 

Hat der Oberbürgermeister die Verwaltung schon in den vergangenen zwei Jahren eher abenteuerlich geführt - mit klarer Neigung zur Demontage, so versucht er jetzt offenbar, dieses Werk zum Abschluss komplett zu vollenden.

Oberbürgermeister Albig nimmt seinen Jahresurlaub, lässt sich also vom Steuerzahler seinen Wahlkampf finanzieren. Zurück bleiben drei Dezernenten von denen einer neu und noch nicht eingearbeitet ist. Genau dieser, Herr Röttgen, wird nach dem letzten Wunsch von Herrn Albig zukünftig die Bereiche übernehmen, die bisher der Oberbürgermeister bearbeitet hatte. Auch ohne weitergehende Einarbeitung scheint sich Albig sicher, dass sein Posten auf diese Weise qualitativ gleichwertig vertreten wird. Im Weiteren tauschen Dezernent Möller und Bürgermeister Todeskino munter die Plätze, wobei auch Herr Möller (völlig legitim) für April 4 Tage Urlaub eingereicht hat.

Wie auf Nachfrage der Fraktion DIE LINKE bekannt wurde, hat Ratsherr und Vorsitzender des Hauptausschusses Ralph Müller-Beck seinem Genossen Torsten Albig den Jahresurlaub genehmigt ohne, dass der Ausschuss selber darüber beraten hat. Jeder normale Beamte hätte unter den gegenwärtigen Zuständen eine Urlaubssperre erhalten und auch ein Oberbürgermeister und Spitzenkandidat hätte sich zumindest unbezahlt freistellen lassen müssen.

 

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